Juan Gil Silver Label 2023
"Alte, teils wurzelechte Rebstöcke von Monastrell Im Herzen des Anbaugebietes Jumilla wachsen die bis zu fünfzig Jahre alten Reben für den Silver Label. Sie wurzeln in einer Stein– und Kiesschicht tief im Boden mit Auflagen aus Kalk, Ton und Sand. In den Weinbergen überlebten viele Monastrell–Reben die Reblaus. Das liegt an den sandigen Böden, auf denen die gefräßige Laus sich unwohl fühlt. Daher erreichte die Plage Jumilla erst zwanzig Jahre nach anderen europäischen Ländern. Deshalb stehen in den Weinbergen bis heute teils wurzelechte Reben. Wegen des Alters der Reben wachsen nur kleine Trauben mit wenig Saft. Dafür schmeckt der Wein intensiver. Aus dem konzentrierten Lesegut entsteht der Juan Gil Silver Label. Biowein von Juan Gil aus nachhaltigem Anbau Das Klima in Jumilla ist extrem heiß mit über vierzig Grad Celsius im Sommer. Dazu kaum Regen und dreitausend Sonnenstunden im Jahr. Nachts schwanken die Temperaturen um zwanzig Grad Celsius zum Tag. Aber die heimische Monastrell–Pflanze liebt das Wetter. Die strikte Arbeit von Hand und der Verzicht auf schädliche Mittel für die Umwelt kennzeichnen die Nachhaltigkeit für den Juan Gil Silver Label. Barriqueausbau veredelt den Wein Im Keller der Bodegas Juan Gil setzen die Winzer dem Rotwein nichts zu. Vielmehr verwenden sie Hefen aus den eigenen Weinbergen. Die Gärung erfolgt in kontrolliert temperierten Edelstahltanks. Das fördert die Frische und Frucht. Im Anschluss reift der Juan Gil Silver Label für zwölf Monate in französischen Barriques aus Eichenholz. Dadurch entwickelt er ein langes Lagerpotenzial."